Bahnfahrt nach Baden-Baden zum Merkur mit besonderer Herausforderung.
Er war als beschaulicher Ausflug mit dem Jahrgang nach Baden-Baden vom Organisations-Team geplant gewesen. Dies änderte sich jedoch am Morgen des 17.09.2026, als die Nachricht auf Roses Smartphon erschien: "MEX17; 07:32 Uhr ab Bietigheim: Verbindung fällt aus".
Mit einem kräftigen Adrenalin-Schub wurden sofort mögliche Ersatz-Verbindungen gecheckt. Da es zeitnah keine Alternativen gab, organisierte das Team einen Schienen-Ersatzverkehr mit privaten PKWs nach Vaihingen.
Die ortskundigen Fahrer erreichten rechtzeitig den Zug nach Karlsruhe. Um den Zeitplan einhalten zu können, fiel die Entscheidung die Fahrt nach Baden-Baden anzutreten, während Werner auf das Eintreffen der Insassen eines Autos noch warten wollte.
Bis auf vier Nachzügler erreichte der Jahrgang, wie vorgesehen, das Kurhaus in Baden-Baden zum obligatorischen Frühstück mit Sekt, Saft und heimischen Butter-Brezeln.
Nachdem die Nachhut auch noch einen Stromausfall, aufgrund einer Software Störung mit Not-Halt auf offener Strecke kurz vor Karlsruhe erleben durfte, entschieden sie sich mit Straßenbahn und Busse des Karlsruher Verkehrsverbund die restliche Strecke zurückzulegen.
Kurz nach Beginn der Stadtführung "Best of Baden-Baden" war die Gruppe auf dem eigens (SWR3 New Pop Festival) ausgelegten Roten Teppich wieder vereint.
Nach dem Rundgang mit Guide durch die Innenstadt ging es mit dem Bus zur Talstation der Merkurbahn und hinauf zum Merkurstüble zur Mittags-Einkehr.
Vom Merkur-Gipfel und der Spitze des Aussichtsturms mit seinen 145 Stufen hat man einen grandiosen Panoramablick. Dann war es leider schon wieder Zeit den Rückweg mit Bus und Bahn nach Karlsruhe anzutreten.
Nach einem kurzen Tänzchen bei Livemusik in der Bahnhofshalle, traf sich der Jahrgang zum gemütlichen Ausklang eines ereignisreichen Tages im Restaurant "Erste Fracht" gegenüber dem Bahnhof.
Planmäßig kam die Gruppe danach wieder in Vaihingen an, von wo aus die Teilnehmer nach Hause, sogar bis zum Bodensee, beziehungsweise zu ihrem Nachtquartier fuhren.
Allen, die am Ausflug teilgenommen haben, herzlichen Dank! Auch in der Hoffnung, dass sie der Aufforderung der Bahn folgen und bei Zugausfällen und Pannen den positiven Aspekt sehen, da kollektives Schimpfen zusammenschweißt, für Gesprächsstoff sorgt und diese im Nachhinein zu besten Anekdoten werden.